Liebt!

Es gibt für uns als Nachfolger des Herrn Jesus zentrale unverzichtbare Werte, die wir im Herzen tragen, repräsentieren, ausleben und weitergeben müssen. Jede Faser unseres Seins muss davon durchdrungen sein, ihre Bedeutung wird von Jesus definiert, vorgelebt und seinen Jüngern eingebrannt. Wir schauen dazu ins Lukasevangelium.

Lk 6,12-13 Jesus hatte eine ganze Nacht im Gebet verbracht, bevor er dann am nächsten Morgen seine Jünger herzu rief und er erwählte aus ihnen 12, die er auch Apostel (Gesandte) nannte. Jesus hatte einen Plan.

Lk 6,17-19 Und als er mit ihnen herabgestiegen war, stellte er sich auf einen ebenen Platz mit einer großen Schar seiner Jünger und einer großen Menge des Volkes von ganz Judäa und Jerusalem und aus dem Küstengebiet von Tyrus und Sidon, die gekommen waren, um ihn zu hören und von ihren Krankheiten geheilt zu werden. Auch die von unreinen Geistern Geplagten wurden geheilt. Und die ganze Volksmenge suchte ihn anzurühren, denn es ging Kraft von ihm aus und heilte alle.

Das Wort Jünger wurde zu dieser Zeit für jeden verwendet, der öffentlich einem Lehrer nachfolgte. Jesus hatte in Israel großes Aufsehen erregt, und befand sich zu diesem Zeitpunkt wohl auf dem Höhepunkt seiner Popularität und Anziehungskraft. Die Kunde von ihm hatte sich im ganzen Land verbreitet. Es ging von Mund zu Mund, von Dorf zu Dorf und Stadt zu Stadt, und die Menschen kamen zu ihm. Wir können uns kaum vorstellen, was da los war in Israel. Vielleicht ein wenig, wenn wir an den Hype um irgendwelche Popstars denken, oder Fußball „Deutschland ein Sommermärchen“, oder auch die religiösen Stars, wie den Papst oder Dalai Lama. Auch Jesus hätte damals die Stadien gefüllt, doch so stellte er sich auf einen weiten Platz, auf dem sich die Menge auf dem Gras niederlassen konnten. Dann fing Jesus an zu sprechen.

Noch eine wichtige Beobachtung, am Anfang der Predigt in 6,20: Und er erhob seine Augen zu seinen Jüngern und sprach: …
und an das Ende in 7,1: Nachdem er alle seine Worte vor den Ohren des Volkes beendet hatte …
Seine Zuhörerschaft bestand lt. V. 17 aus … einer großen Schar seiner Jünger und einer großen Menge des Volkes … also solchen, die seine Jünger waren oder sein wollten, und einer großen Volksmenge, die ihn einfach hören wollte oder kam, um von ihm geheilt zu werden. Aus diesen beiden Bemerkungen können wir schließen: er sprach vor allen, alle konnten ihn hören, aber er meinte im Grunde jene, die wirklich seine Jünger sein wollten. Und im letzten Abschnitt seiner Predigt präzisiert er dies noch mal: V. 47 Jeder der zu mir kommt und meine Worte hört und sie tut … und V. 49 Wer aber gehört und nicht getan hat … Worin besteht der Unterschied? Der Jünger hört und tut, der bloße Zuhörer hört und tut nicht. Ein Jünger hört anders. Er hört die Worte als an sich gerichtet, für ihn bestimmt. Er liebt die Worte seines Meisters. Und er folgt seinem Meister.

Lk 6,20-23 Jesus schaut also auf die Jünger in seiner Zuhörerschaft, und er beginnt damit, dass er bestimmte Menschen als „glückselig“ preist: Glückselig ihr Armen …
… die ihr jetzt hungert …
… die ihr jetzt weint …
… wenn die Menschen euch hassen und wenn sie euch ausschließen und schmähen und euren Namen als böse verwerfen um des Sohnes des Menschen willen.
Den 4 Seligpreisungen stehen 4 Weherufe gegenüber:
Wehe euch Reichen …
… euch die ihr jetzt satt seid …
… euch die ihr jetzt lacht …
… wenn alle Menschen gut von euch reden.
Der Schlüssel zum Verständnis dieser Aussprüche steht in V. 22:
… um des Sohnes des Menschen willen.
Denn an sich ist Armut, Hunger und Entbehrungen, Weinen und Trauer, und Anfeindungen alles andere als ein Segen. Solche Dinge können jeden treffen. Aber der entscheidende Punkt ist hier, dass jemand Armut, Hunger, Weinen, Anfeindung erlebt um Jesu willen!

Stell dir jetzt mal vor, du bist einer von denen, die hier zu Jesus gekommen sind. Du bist beeindruckt und begeistert von dem, was er sagt und tut, seinen Heilungen und Wundern, seiner Kraft und Autorität über Dämonen, seiner positiven Ausstrahlung und seinem gewinnenden Wesen. Du willst auch ein Jünger sein von diesem Mann! Der ist so anders wie ihre Führer, die Schriftgelehrten und Pharisäer. Das ist unser Mann, der soll König werden! Und mit vielen anderen Tausenden bist du zu ihm gekommen, um ihn zu feiern und zu huldigen. Und dann beginnt er zu sprechen:
Glückselig ihr Armen …
… die ihr jetzt hungert …
… die ihr jetzt weint …
… wenn die Menschen euch hassen und wenn sie euch ausschließen und schmähen und euren Namen als böse verwerfen um des Sohnes des Menschen willen.
Wie bitte? Und er redet weiter:
Wehe euch Reichen …
… euch die ihr jetzt satt seid …
… euch die ihr jetzt lacht …
… wenn alle Menschen gut von euch reden.
He, was redet er da? Was soll das? Das kann doch nicht sein! Das, was sie zu hören bekamen, musste äußerst befremdlich für seine Zuhörer sein. Es passte nicht mit ihren Erwartungen zusammen. Sollten wir arm sein, hungern, weinen, und gehasst werden, wenn wir seine Jünger werden? Haben wir nicht gedacht, dass wir an der Seite und unter der Führung dieses Mannes reich und satt werden, allen Grund zum Lachen haben, und es uns gut geht? Merkt ihr was? Jesus beginnt damit, seine Jünger darauf einzustimmen, dass es anders kommen wird wie von ihnen erwartet. Mit seinen Worten schockiert und befremdet er seine Zuhörer. Und er trennt die Spreu vom Weizen. Diejenigen unter ihnen, die schon eine Weile bei ihm waren, hatten bereits erste Anzeichen davon erfahren, dass ihr Meister sich nicht nur Freunde machte und sich auch eine Opposition gegen ihn formierte.

Der Herr hat eine Botschaft an seine Jünger, ich fass es mal in eigene Worte: Wenn ihr mir nachfolgt, dann kann es bedeuten, dass ihr alles verliert, dass ihr Mangel und Entbehrungen erleidet, dass ihr trauern und weinen werdet, weil ihr die Not und Verlorenheit und das Schlechte der Menschen empfindet und sie euch nicht verstehen, sie euch vielmehr ablehnen und hassen, euch nicht hören wollen, euch beschimpfen, lästern und hinausstoßen werden. Doch ich sage euch, das euch in Wahrheit das Reich Gottes gehört, ihr gehört zu Gott, Gott steht auf eurer Seite und ihr steht unter seinem Schutz und seiner guten Autorität. Ihr werdet eine ewige Befriedigung und Erfüllung erfahren, und eine Freude erleben, die unvergleichlich ist und niemand von euch nehmen kann. Und ihr könnt euch freuen über einen großen und ewigen Lohn in dem Himmel. Lasst euch das alles nicht befremden, wenn es euch geschieht, und denkt an die wahren Propheten Gottes, wie ihnen getan wurde. Sie haben nicht das geredet, was die Leute hören wollten. Sie haben in Gottes Auftrag Gottes Wahrheit geredet, das was die Leute wirklich brauchten. Sie wurden abgelehnt, ins Gefängnis geworfen, misshandelt und getötet. Ihr werdet in ihren Fußstapfen wandeln, und seid gefasst darauf, dass euch ähnliches widerfahren wird wie ihnen. Kurzum: wenn ihr meine Jünger seid und in der Wahrheit leben und die Wahrheit verkündigen werdet, dann werdet ihr auch die Feindschaft und den Hass von Menschen zu spüren bekommen, und das um meinetwillen. Punkt. Habt ihr das gehört und verstanden? Seid ihr dazu bereit? Wollt ihr immer noch meine Jünger sein?

Lk 6,27 Aber euch sage ich, die ihr hört: Liebt eure Feinde … Nun beginnt Jesus einen ganz neuen Gedanken einzuführen. Er sagt ihn zu denen, die als wahre Jünger hören, die seine Worte hören, sie aufnehmen, annehmen, im Herzen bewahren und tun.

Wir müssen uns bewusst machen, was der Herr eigentlich gerade tut. Er hat die ganze Nacht im Gebet verbracht. Er hat mit dem Vater den Weg besprochen, den sie weiter gemeinsam gehen würden. Er hat am nächsten Morgen einen engen Kreis von 12 Jüngern erwählt, um sie sehr sorgfältig auszubilden und zuzurüsten, darüber hinaus wird er noch weitere Jünger machen, die wirklich erkannt haben, wer er ist, und sie lehren. Er selbst würde sein Werk in dieser Welt vollenden, indem er ans Kreuz gehen, für unsere Sünden sterben und auferstehen sollte, um die Möglichkeit des Heils und der Rettung für alle Menschen zu bewirken. Und die gute Nachricht davon sollte dann in alle Welt gebracht werden. Und er würde seine Jünger in dieser Welt zurück lassen, um diese Botschaft von ihm und das Evangelium der Gnade und Liebe Gottes zu verbreiten in alle Welt zu allen Nationen.

Wie würdest du das anstellen, wenn du solch ein Vorhaben umsetzen wolltest und dazu alle notwendige Macht und Mittel einsetzen kannst? Wie macht Jesus das? Er stellt eine Mannschaft zusammen. Er fängt klein an, mit einer Handvoll Männern. Er wählt ein paar durchschnittliche Männer, was ihren Intellekt, Fähigkeiten und Bildung anbelangt, und hat die Absicht, ihren Charakter zu formen und sie in seiner Lehre und den Grundsätzen des Reiches Gottes zu unterweisen, und vor allem, ihnen sich selbst zu offenbaren, seine Herrlichkeit zu zeigen. Sie sollten während drei Jahren bei ihm sein, und er würde sie in dieser Zeit entscheidend prägen. Und die Grundausbildung begann sogleich in dieser folgenden Predigt. Er stimmt sie gleich darauf ein auf Armut, Hunger und Entbehrungen, Tränen, Feindschaft und Ablehnung. Ja, was macht er da? Das ist doch ganz unklug. Schneller, wie er die Jungs gewonnen hat, wird er sie gleich wieder los werden!
Äh, wenn das so ist, war wohl ein kleines Missverständnis. Ich bin dann mal weg. Tschüs dann …
Nun, jeder würde sich wohl so verhalten, wenn er nicht etwas Entscheidendes erkannt hätte. Und viele Jünger verhielten sich tatsächlich so, indem sie ihm den Rücken kehrten. Und als Jesus dann die Zwölf fragte:
Wollt ihr etwa auch weggehen?
Da antwortete Simon Petrus ihm:
Herr zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte ewigen Lebens, und wir haben geglaubt und erkannt, dass du der Heilige Gottes bist. (Joh 6,66-69)
Der wahre Jünger bleibt bei ihm, weil er in Wahrheit erkannt hat, mit wem er es zu tun hat: mit dem Sohn Gottes! Sie haben sich ihrem Meister unterworfen und stehen bereit, koste es was es wolle! Hier sind wir, um zu hören, und zu tun, was du uns sagen wirst! Und wir lernen gleich wichtige Merkmale eines Jüngers: Opferbereitschaft, Selbstverleugnung, Tränen, Leidensbereitschaft, und die Bereitschaft, um seinetwillen angefeindet zu werden.

Lk 6,27-30 Aber euch sage ich, die ihr hört: Liebt eure Feinde, tut wohl denen, die euch hassen, segnet die, die euch fluchen, betet für die, die euch beleidigen. Dem, der dich auf die Wange schlägt, biete auch die andere dar, und dem, der dir das Oberkleid nimmt, wehre auch das Untergewand nicht. Gib jedem, der dich bittet, und von dem, der dir das Deine nimmt, fordere es nicht zurück.

Und nun spricht er weiter zu denen, die wirklich hören, wie Jünger hören. In den folgenden 11 Versen spricht er mit ihnen dann sehr ausführlich über das, was in seinem eigenen Herzen ist, was seine tiefste Motivation und Antriebskraft ist, was ihn bewegt hat zu uns zu kommen, und für uns zu leben und zu sterben: es ist Liebe, und Liebe solchen gegenüber, die Feinde sind, die Sünder sind, gottlos und kraftlos, die nichts von ihm wissen wollen und ihn ablehnen. Und er spricht damit auch über das wichtigste Merkmal eines Jünger von ihm: es ist eine alles überwindende Liebe. Wenn wir uns die anschauen, die Jesus erwählte, dann waren es nicht die besten, was ihren Intellekt, Fähigkeiten, Bildung und Ansehen betraf. Sie waren durchschnittliche Menschen. Doch in einem mussten sie sich hervorheben: in Liebe und Hingabe zu ihm, ein Herz mit dem etwas geschehen war und in dem ein Feuer angezündet war, eine alles andere übersteigende Liebe zu ihm, und, was dann daraus folgte, zu den Menschen.

Das Evangelium ist die größte Liebesgeschichte, die je erzählt wurde: So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab … (Joh 3,16) Die beiden Gebote, die Jesus als die größten hervorhebt, betreffen die Liebe: die Liebe zu Gott, mit ganzem Herzen, ganzer Seele, ganzem Verstand, ganzer Kraft, und die Liebe zum Nächsten. Und als Jünger Jesu folgen wir einem Herrn und Vorbild, der unglaublich geliebt hat und liebt!

Er hat sie mit seinen ersten Sätzen darauf eingestimmt, dass sie als seine Jünger mit der Feindschaft und Ablehnung der Menschen rechnen müssen. Doch wie sollen sie damit umgehen? Was tun, wie reagieren? Die Antwort ist: mit Liebe, liebt eure Feinde! Liebt so, wie ich auch liebe! Und er geht dann genauer darauf ein, was er damit meint:
… tut wohl denen, die euch hassen …
… segnet die euch fluchen …
… betet für die die euch beleidigen.
Dem der dich auf die Wange schlägt, biete auch die andere dar …
… und dem der dir das Oberkleid nimmt, wehre auch das Untergewand nicht.
Gib jedem der dich bittet …
… von dem, der dir das Deine nimmt, fordere es nicht zurück.
Also Jesus, das kann ja wohl nicht wahr sein. Was willst du denn mit solchen erreichen? Die macht ja jeder fertig, wie Schafe inmitten von Wölfen. Falsch gedacht! Jesus spricht zu seinen Jüngern über die wirksamste Waffe Gottes, das beste Mittel, die wichtigste Eigenschaft, die sie als Jünger haben müssen. Es ist die übernatürliche Liebe solchen gegenüber, die sie nicht verdient haben, die sich böse und feindselig verhalten.

Lk 6,31 Es gibt eine wichtige Formel, die wir uns gut merken können, und die uns in all unserem Verhalten gegenüber anderen Menschen leiten soll:
Und wie ihr wollt, dass euch die Menschen tun, so tut auch ihr ihnen ebenso.
Es gibt ein tiefes menschliches Bedürfnis. Jeder Mensch möchte tief in seinem Innern geliebt werden. Und jeder Mensch ist irgendwie empfänglich für Liebe. Und jeder Mensch hat auch ein Empfinden und Vorstellungen davon, wie er gerne behandelt und geliebt werden möchte. Und die Menschen gehen durchs Leben und man hört ihren Ruf: ich will geliebt werden, ich sehne mich nach Liebe! Denk darüber nach, wie du behandelt und geliebt werden möchtest …, und dann fordere es ein, lass es die anderen genau wissen, erinnere sie immer daran, und reagiere mit Bitterkeit, Verletztsein, Feindschaft, Rückzug, wenn sie es nicht tun! Nein, nicht so! Denk darüber nach, wie du behandelt und geliebt werden möchtest … und dann tue es! Leider bleiben wir oft darin stecken, dass wir denken, ich möchte und erwarte von anderen, dass sie mich so und so behandeln und mit mir umgehen. Und sie tun es aber nicht! Und dann baut sich Groll, Bitterkeit und Frustration auf. Das ist eine Sackgasse! Und du merkst gar nicht, dass du auch nicht besser bist als die anderen. Was tun? Genau das, was Du dir eigentlich von den anderen gewünscht und erwartet hättest. Genau das beginne, den anderen zu tun. Es wird Wunder wirken, andere beschämen, und ihr Herz und Gewissen wirklich berühren und verändern, und ihnen ein Vorbild geben. Wir werden feststellen, wenn wir uns darauf konzentrieren, das zu tun, was wir uns selbst von den anderen wünschen, das wir auch Freude daran finden und wir selbst aus unserem Gefängnis heraus finden und Segen ernten.

Lk 6,32-34 Und wenn ihr die liebt, die euch lieben, was für Dank habt ihr? Denn auch die Sünder lieben solche, die sie lieben. Und wenn ihr denen Gutes tut, die euch Gutes tun, was für Dank habt ihr? Denn auch die Sünder tun dasselbe. Und wenn ihr denen leiht, von denen ihr zurückzuempfangen hofft, was für Dank habt ihr? Auch Sünder leihen Sündern, um das Gleiche zurückzuempfangen.

Wir müssen uns eines immer wieder vor Augen halten. Wir haben es immer mit Sündern zu tun. Wir gehören auch dazu. Und Sünder verhalten sich als solche. Aber auch Sünder lieben, die sie lieben, tun Gutes gegenüber denen, die auch ihnen Gutes tun, und leihen denen, von denen sie es mit Sicherheit wieder zu bekommen erwarten. Das ist nichts Besonderes. Sollten Jünger von Jesus nicht dadurch auffallen, dass sie etwas tun, was „normale“ Sünder nicht tun, und wozu sie auch nicht wirklich fähig sind, weil sie Gottes Kraft nicht haben?

Lk 6,35-36 Doch liebt eure Feinde … Als Jünger Jesu sollen wir mehr tun, als was Sünder auch tun. Der Schlüssel ist … wie euer Vater … Wir sollen uns durch unsere Liebe und das entsprechende Verhalten als wahre Kinder Gottes erweisen. Wir sollen den Menschen zeigen, wie Gott ist! Das größte Problem im Leben von Menschen um uns her ist: sie kennen Gott noch nicht! Und Gott ist vor allem Liebe.

Lk 6,37-38 In diesen Versen gibt es einige Anweisungen Jesu. Erkennen wir aber die Hauptrichtung dieser Predigt des Herrn Jesus?
Liebt eure Feinde …
… ist die zentrale Aussage, und dann …
… tut Gutes … leiht … seid barmherzig … richtet nicht … verurteilt nicht … lasst los (vergebet) … gebt …
Wenn wir das tun, dann werden wir auch erfahren, das sich etwas bewegt, sich etwas verändert in unserem Umfeld. Die Ausbreitung des Evangeliums ist die Geschichte von Menschen, die von Gott geliebt werden und lieben! Seien wir wahre Jünger Jesu: Bleiben wir in seiner Liebe! Ich glaube, wir müssen lernen, durch Liebe zu wirken, mit Liebe zu arbeiten, und durch Liebe unser Umfeld zu verändern und in Bewegung zu bringen. Und manchmal lässt der Herr es zu, und es ist böse Realität, dass unser Umfeld sich so entwickelt und gestaltet, dass es gar nicht mehr liebenswürdig ist: in der eigenen Ehe und Familie, der Verwandtschaft, in der Nachbarschaft, am Arbeitsplatz, bei Menschen, die wir für den Herrn gewinnen wollen, in der Gemeinde …  und dann? Dann gehen wir doch in die Schule des Herrn, wir müssen von ihm lernen zu lieben! Wie können wir lernen zu lieben, wenn alle anderen liebenswürdig zu uns sind? Und manchmal lässt der Herr es zu, dass sich unsere Situation mit den Menschen die uns umgeben sogar extrem widerwärtig und unangenehm entwickelt und dies auch noch lange andauert und sich scheinbar nichts verändert. Und dann? Dann machen wir bitte unser persönliches Universitätsstudium und Diplomabschluss in Liebe! Und das ist? Lieben wie er, zu werden wie er, unser Meister und Lehrer und Vorbild, Jesus! Lieben, wie er geliebt hat!

Liebe ist einer der zentralen Werte, die wir als Jünger Jesu verinnerlichen müssen. Ohne Liebe geht gar nichts, Gottes Liebe durch uns wird den Unterschied machen! Lasst uns danach eifern, das zu repräsentieren, was unser Herr Jesus ist!

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