Training nach 2. Timotheus 2,2

… und was du von mir in Gegenwart vieler Zeugen gehört hast, das vertraue treuen Leuten an, die tüchtig sein werden, auch andere zu lehren. 2.Tim 2,2

Dies ist ein zentraler Leitvers im NT für die Ausbildung von Arbeitern für das Werk des Herrn, und eine Umsetzung garantiert die Ausbreitung des Evangeliums und des Wortes Gottes. Vier „geistliche Generationen“ tauchen in diesem einen Vers auf: 1. Generation … von mir (Paulus), 2. Generation du (Timotheus), 3. Generation treuen Leuten (Leute, die Timotheus auswählen sollte), 4. Generation andere (Menschen, die wiederum von den „treuen Leuten“ gelehrt werden). Daswas , dass Paulus überall bezeugte und verkündigte und das von vielen bestätigt werden konnte, war … das Zeugnis unseres Herrn … (2.Tim 1,8) … das Evangelium … (1,10), … das Bild gesunder Worte … (1,13), … das schöne anvertraute Gut … (1,14), … das Wort der Wahrheit … (2,15), … die heiligen Schriften … (3,15) und … die gesunde Lehre … (4,3). Wenn jeder aus einer Generation nicht nur an eine Person dieses kostbare Gut weitergibt, geschieht Wachstum, Multiplikation und Ausbreitung. Das ist Gottes Absicht, ein einfacher Plan.

Die Vision

Das Ziel ist, dass das Evangelium von Jesus Christus zu jedem Ort und zu jedem Menschen hin gelangen soll. Nach Gottes Willen und Plan soll sich das Zeugnis von Jesus Christus ausbreiten „… bis an das Ende der Erde“ (Apg 1,8), und „ … aus jedem Stamm und jeder Sprache und jedem Volk und jeder Nation …“ werden einmal Menschen für Gott zu Königen und Priestern gemacht sein, erkauft durch das Blut Jesu Christi (Ofb 5,9-10). Überall, wo Menschen dem Evangelium geglaubt und Jesus Christus als ihren Herrn und Retter angenommen haben, sollen mit ihnen örtliche Gemeinden gebildet werden, um an ihrem Platz weiter dem Herrn Jesus zu dienen und ihn zu bezeugen und Verlorene zu gewinnen, die Ausbreitung des Evangeliums ist eine Gemeindegründungsbewegung. Um dieses Ziel zu erreichen ist es notwendig Jünger zu machen, die aus Gehorsam dem Herrn Jesus gegenüber wieder andere zu Jüngern machen, Gemeinden zu gründen, die wieder neue Gemeinden gründen und Leiter heranzubilden, die wiederum neue Leiter heranbilden. Unsere Vision ist, dass das Ziel erreichbar ist, wenn wir zurückkehren zu den Unterweisungen des Herrn an seine Jünger, zu den Werten und Prinzipien, die er sie gelehrt hat, zu der schlichten Autorität des Wortes Gottes und des Heiligen Geistes, zum Gehorsam gegenüber der Wahrheit in Glauben und Liebe, zu den Vorbildern und Beispielen im Neuen Testament, in denen wir erkennen, wie die Gläubigen das umgesetzt haben, was der Herr ihnen geboten hatte. Wir fühlen uns dabei besonders dort verantwortlich und wollen da beginnen, wo wir sind: in unseren Gemeinden, unseren Städten und Orten, unserer Region und unserem Land.

Die Anweisung

Diese Vision ist auch ein Befehl, ein Auftrag, eine Anweisung an die Nachfolger des Herrn!

Und als sie ihn sahen, warfen sie sich vor ihm nieder, einige aber zweifelten. Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen und sprach: Mir ist alle Gewalt gegeben im Himmel und auf der Erde. Geht nun hin und macht alle Nationen zu Jüngern und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu bewahren, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters. Mat 28,17-20

Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch herab kommt, und ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde. Apg 1,8

Er sprach aber zu ihnen: Die Ernte zwar ist groß, die Arbeiter aber sind wenige. Bittet nun den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte aussende. Geht hin! Lk 10,2

… und was du von mir in Gegenwart vieler Zeugen gehört hast, das vertraue treuen Leuten an, die tüchtig sein werden, auch andere zu lehren. 2.Tim 2,2

Der Auftrag wird erfüllt im Hingehen, im Jüngermachen, sie zu taufen und sie Gehorsam gegenüber allen Geboten des Herrn zu lehren, im Zeugen des Herrn Jesus sein, in der Aussendung von Arbeitern, in der Unterweisung und Multiplikation von Arbeitern. Der eigentliche Engpass im Werk des Herrn ist, dass es zu wenig Arbeiter gibt. Jesus sagte, … das Reich der Himmel ist gleich einem Hausherrn, der frühmorgens ausging, um Arbeiter für seinen Weinberg anzuwerben (Mt 20,1). Der Herr hat etwas Großes vor, und das erste, was er tut, ist Arbeiter dafür anzuwerben. Es gibt eine Arbeit zu tun, viel Arbeit, und Arbeiter müssen sie tun, sonst wird sie nicht getan. Die schon seine Arbeiter sind, können Tag und Nacht arbeiten, und haben doch nur eine bestimmte Kapazität und Wirksamkeit. Und die Arbeit kann nicht getan werden, wenn nicht mehr Arbeiter dazu kommen. Und der Herr will Menschen dafür gewinnen, seine Arbeit zu tun, in seinem Auftrag, in seiner Kraft, in seinem Geist, in seinem Sinn, unter seiner Anleitung und Führung, nach seinem Plan. Dies hat eine existentielle Bedeutung für das Werk des Herrn. Der Herr selbst war damit beschäftigt, Arbeiter anzuwerben und auszubilden und zu senden, und diese weist er an, für weitere Arbeiter zu beten. Ein wesentlicher und ganz entscheidender Teil der Arbeit für den Herrn besteht darin, neue Arbeiter zu gewinnen, zuzurüsten und an die Arbeit zu stellen, und dies betend und den Herrn darum bittend. Das verstehen wir als entscheidenen Schlüssel für die Ausbreitung von Gottes Werk, und genau da wollen wir ansetzen, wir wollen dies tun in einem Training für Arbeiter, gemäß 2.Tim 2.2.

Das Konzept

Wir wollen das tun, was Paulus auch Timotheus in seinem 2. Brief, Kap. 2,2 ans Herz legte. Die Zielgruppe des Trainings gemäß 2.Tim 2.2 sind treue, tüchtige und lehrfähige Brüder, die dass, was sie lernen, wiederum weiter geben werden. Wir wollen die Herausforderung annehmen, an 2.Tim 2.2-Brüder das weiter zu geben, was wirklich entscheidend wichtig ist, was wir selbst vom Herrn und aus Gottes Wort gelernt haben, was wir für notwendig und hilfreich erachten, und was ihnen in ihrem Leben, Zeugnis und Dienst nachhaltig helfen soll. Dies soll auf eine Weise geschehen, dass diese es alsbald gleicherweise tun können und werden.

Die Teilnehmer an einem 2.Tim 2.2-Training bleiben normalerweise in ihren persönlichen Verhältnissen, d.h. dass sie nicht ihre örtlichen Gemeinden, ihren Arbeitsplatz oder normales Umfeld für eine gute biblische Ausbildung verlassen. Der Aufwand für die Treffen und Aufgaben soll für sie auch neben ihrem Beruf und ihren sonstigen Verpflichtungen zu bewältigen sein. Das gleiche gilt für die Trainer: auch für sie soll es möglich sein, die Leitung der 2.Tim 2.2-Trainingsgruppe und die Betreuung der Teilnehmer als wesentlichen Teil ihres Dienstes in ihrem Leben unterzubringen. Zwei Leiter bilden mit geeigneten Brüdern eine 2.Tim 2.2-Gruppe, die für eine gewisse Zeit miteinander unterwegs ist, und in dieser Zeit soll jeder in seine Aufgaben, Dienste und ein fruchtbares und wirksames Leben mit dem Herrn hinein finden und Fortschritte machen.

Als biblisches „Ausbildungsmodell“ steht uns vor Augen, wie Jesus selbst die Zwölf ausgebildet hat, indem er sie bestellte, dass sie bei ihm seien, und sie zu je zwei aussandte, um weitere Arbeiter zu gewinnen, und wie er weitere 70 auf gleiche Weise aussandte. Und wir haben das Vorbild, wie Paulus Jünger gemacht und Arbeiter gewonnen und ausgebildet hat, und wie er Timotheus in 2.Tim 2.2 angewiesen hat, wiederum weitere Arbeiter auszubilden. An diesen Vorbildern können wir im Wesentlichen die folgenden 4 Merkmale erkennen, die auch tragende Säulen unseres 2.Tim 2.2-Trainings sind:

1.     Lernen aus dem Wort Gottes

Das Wort Gottes steht im Mittelpunkt aller Unterweisung, getreu der Aussage von Paulus an Timotheus in 2.Tim 3,16-17:

Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Lehre, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werk völlig geschickt.

Wir sind überzeugt und begeistert davon, wie jedes einzelne Buch der Bibel mit seinem Inhalt und Botschaft seinen Platz im Zusammenhang mit den anderen Büchern einnimmt, einzigartig und notwendig, wertvoll und wichtig ist, und wie das Wort Gottes als Gesamtes die Gläubigen bis zur Wiederkunft des Herrn begleitet und uns alles zum Leben, Zeugnis und Dienst zur Verfügung stellt. Wir stellen fest, dass es „nichts Neues unter der Sonne gibt“, und dass alle im AT und NT abgebildeten Situationen, Phasen, Probleme, Konflikte der Gläubigen, des Volkes Gottes, der Gemeinde als Ganzes, von örtlichen Gemeinden, von einzelnen Personen auch heute tagtäglich ihre Entsprechungen finden. Die Bibel erweist sich als relevant und völlig ausreichend für unser Leben und Zeugnis und Dienst. Wir können und sollen aus dem Reichtum der Bibel schöpfen und lernen, das Wort Gottes in den vielerlei Umständen und Situationen, die auch uns in unserem Leben und Dienst begegnen werden, richtig anzuwenden, und sein Licht und seinen vollkommenen Beistand, Hilfe, Rat, Trost und Hoffnung zu erfahren.

Wichtigste Lehrmethode bei den Treffen ist das „Entdeckerbibelstudium“ in Anlehnung an David Watson. Es gilt, konsequent „Kennen, verstehen, gehorchen“ zu verinnerlichen, und unmittelbar am Wort zu bleiben, und aus dem Wort zu lernen, und die Grundsätze des Induktiven Bibelstudiums anhaltend als 2.Tim 2.2-Gruppe gemeinsam zu praktizieren und in Gemeinschaft aus dem Wort zu lernen und der Wahrheit gehorsam zu werden. Dabei fließen dann die Erkenntnisse und Erfahrungen und Weisheit der reiferen Brüder ganz natürlich mit ein, und bei dem einen oder anderen Thema kann man Brüder dazu einladen, die in diesem Bereich mehr Erfahrung und besondere Einsicht und Begabung haben.

Des Weiteren soll von allen Teilnehmern die Schrift nach einem Bibelleseplan kontinuierlich und zusammenhängend gelesen werden, um deren Gesamtzusammenhänge mit den heilsgeschichtlichen Entwicklungen und Übergängen zu erkennen, zu verstehen und zu unterscheiden, und zu einem gesunden Verständnis der Bibel und aller ihrer Teile und einzelnen Bücher zu gelangen.

2. Die Kleingruppe

Sowohl Jesus und die 12 Jünger als auch Paulus und Timotheus hatten enge Gemeinschaft und verbrachten viel Zeit miteinander. Jesus nahm die 12 mit, und sie konnten sein Wesen, seinen Charakter, sein Leben genau studieren. Sie erlebten ihn in seinem Dienst, seinem Umgang mit Menschen, hörten ihm zu wenn er lehrte, und er übertrug ihnen Aufgaben, wie er es für richtig hielt. Dabei widmete er ihnen persönliche Aufmerksamkeit, gab ihnen auch konkrete Ermunterung, Ermahnung, Trost, Korrektur und weitere Belehrung und ging auf ihre Fragen ein. Das gleiche können wir auch in der Beziehung zwischen Paulus und Timotheus beobachten, oder an der Art und Weise, wie Paulus Jünger, Arbeiter und Älteste in den Gemeinden ausgebildet hat (Apg 20,17-35; 1.Thes 2,1-12). Wir erkennen, dass es bei der Ausbildung von Mitarbeitern nicht zuerst um eine Vermittlung von Wissen geht, sondern Leben an Leben weitergegeben wird: das Wort Gottes muss „Fleisch werden“ und im Leben Gestalt gewinnen. Die enge persönliche Gemeinschaft und Zusammenarbeit zwischen den Leitern und teilnehmenden Brüdern soll auch für uns die zweite tragende Säule in unserem 2.Tim 2.2-Training sein. Die Größe der Gruppe soll bei 4-8 Teilnehmern liegen, um einen intensiven Austausch zu ermöglichen. Übersteigt die Gruppengröße etwa mehr als 12 Personen, kann dies nicht mehr gewährleistet werden. Des Weiteren können und sollen sich zwischen den Leitern und teilnehmenden Brüdern, auf der Basis von Offenheit, Vertrauen, Anteilnahme, die sich in der 2.Tim 2.2-Gruppe entwickeln, auch tiefergehende Mentoring-Beziehungen entwickeln.

Der Kerngedanke des 2.Tim 2.2-Trainings ist: Reifere Brüder praktizieren 2.Tim 2,2, indem sie Verantwortung übernehmen für eine Gruppe, die stabil und verbindlich über einen begrenzten Zeitraum zusammen bleibt, um ihnen wesentliche Dinge anzuvertrauen.  Der größte Teil des 2.Tim 2.2-Trainings findet in der Kleingruppe statt, und wir setzen dabei auf den Erkenntnis- und Wachstums- und Gehorsamsprozess einer Gruppe, mit einer eigenen Dynamik und vielen Vorteilen: z.B. wird in einer Gruppe die Spannung und Disziplin besser hochgehalten, Gruppen erinnern sich an mehr als Einzelne, lernen schneller, reproduzieren sich schneller und öfter, korrigieren sich selber und nehmen Einzelne in die Verantwortung. In einer Gruppe liegt auch mehr Reichtum an Gaben, Erkenntnis, Einsicht und Weisheit, und unterschiedliche Persönlichkeiten ergänzen sich und bewahren vor Einseitigkeit. 2 Brüder übernehmen dabei die Verantwortung für die 2.Tim 2.2-Gruppe, und nehmen es auf sich, ihre Truppe zu „coachen“ und zu begleiten, und das bewirkt mehr Verbindlichkeit und größere Nähe zu den Brüdern, und es kann sich mehr Beziehung, Offenheit, Vertrauen, Kennenlernen und Anteilnahme entwickeln, als wenn die Leiter und Lehrer zu häufig wechseln.

In der 2.Tim 2.2-Gruppe sollen entscheidende und wesentliche Elemente und zentrale Werte eingeübt und verinnerlicht und als „DNA für Gemeindegründung“ angelegt werden. Zentrale Werte sind u.a. Liebe, Wahrheit, Sendung, unverzichtbare Elemente sind u.a. Gebet, Anbetung, Fürbitte, Dienst, Rechenschaft, Verantwortlichkeit, Korrektur, Schrift, Gehorsam, Evangelisation, Multiplikation. Gruppen, Gruppenprozesse und das Lernen, Leben und der Wahrheit gehorsam werden in einer Gruppengemeinschaft sind das wichtigste strategische Element in der Ausbreitung des Evangeliums und in der Gemeindegründung und Gemeindebau.  Die 2.Tim 2.2-Brüder lernen in der Trainingsgruppe ein Muster, dass auf alle Gruppen, die im Werk des Herrn eine Rolle spielen, übertragbar ist: in der Evangelisation, in Hauskreisen und Gemeinde, in Jugendgruppen, bei Jüngerschaftsgruppen jeder Art, in der Familie, auf weitere 2.Tim 2.2-Gruppen.

3.     Gehorsam und Anwendung

Das 2.Tim 2.2-Training zielt auf Gehorsam gegenüber dem Wort und dessen Anwendung im Leben und Dienst. Wir erleben die Ausbildung und Zurüstung von Mitarbeitern in der Bibel ganz nahe an der Realität und mitten im wirklichen Leben. „Learning by doing“ und „Training on the job“ sind sehr gute Methoden, um effektiv zu lernen. Zurüstung und Ausbildung ist dann am wirksamsten, wenn man sie konkret brauchen und gleich anwenden kann. Die dritte Säule unseres 2.Tim 2.2-Trainings ist darum die gute Anwendbarkeit und der enge Praxisbezug. Die Teilnehmer bleiben in ihren persönlichen Verhältnissen und örtlichen Gemeinden. Sie sind gehalten, während dieser Zeit in ihrer Gemeinde mitzuarbeiten und Verantwortung zu übernehmen, und können so das Gelernte unmittelbar anwenden: z.B. Hauskreise leiten, lehren und predigen, Menschen besuchen, andere zu Jüngern machen, am Evangelium mitwirken, Gemeinden gründen und befestigen usw.. Das Training zielt darauf, den Brüdern Kenntnisse, Einsichten und Weisheit, Handwerkszeug, Hilfsmittel, Methoden, Erfahrungen und Beispiele zu geben, die ihnen in ihrer Arbeit wirklich weiterhelfen. Und sie sollen an ihre Arbeit und Aufgaben herangeführt werden.

4.     Multiplikation

Das ganze muss einfach und reproduzierbar gehalten werden. Der größte Teil des Lehrstoffs soll über Entdeckerbibelstudien vermittelt und angeeignet und erarbeitet werden. Wir erstellen eine Themenliste, was wir vermitteln wollen. Zu jedem Thema wird ein Dokument erstellt mit einer Liste von Textabschnitten, die wesentliche Aspekte zu diesem Bereich beinhalten. Das ist dann das „Handwerkszeug“. Am Anfang gibt es eine Einführung in „Induktives Bibelstudium“ und „Kleingruppen mit DNA für Gemeindegründung“, und diese Prinzipien werden laufend bei den Treffen gemeinsam geübt, und der Leiter muss darauf achten, durch sein eigenes Vorbild diese Prinzipien transparent und nachvollziehbar zu praktizieren. Nach Abschluss einer 2.Tim 2.2-Trainingsgruppe wird dann auch ein kleines „Handbuch“ vorliegen, mit ein paar grundlegenden Artikeln, und dann Listen von Themen mit Textabschnitten der Bibel, und einem Bibelleseplan. Mit der Zeit ergibt sich dann auch ein größerer Fundus an Listen zu den verschiedensten Themen, und man kann auch auswählen und flexibel auf den tatsächlichen Bedarf seiner Gruppe reagieren. Mit einem Bibelleseplan wird parallel dazu von allen ein kontinuierliches Lesen der Bibel praktiziert, um gesamtbiblische Zusammenhänge erkennen und heilsgeschichtliche Entwicklungen und Übergänge verstehen und unterscheiden zu können.

Mit diesem Handbuch (als Loseblattsammlung) wird eine 2.Tim 2.2-Trainingsgruppe dann sehr einfach reproduzierbar. Nach Abschluss einer 2.Tim 2.2-Trainingsgruppe planen wir, dass jeder der Leiter zusammen mit einem oder zwei der Teilnehmer eine neue 2.Tim 2.2-Trainingsgruppe durchführt, d.h. aus einer Gruppe werden dann 2 bis 3 neue. Oder aus den Teilnehmern werden mehrere Zweier- oder Dreier-Teams gebildet, die das Ganze mit einer neuen Gruppe beginnen. So gibt es echte Multiplikation, und es werden Grundlagen gelegt und Weichen gestellt, dass eine „Bewegung“ entsteht. Die in der 2.Tim 2.2 Trainingsgruppe gelernte DNA wird sich als Grundinformation auf alle Gruppen und Zellen übertragen, die durch die 2.Tim 2.2-Brüder begonnen werden, und diese Grundlagen und Prinzipien sind so einfach und kommen ohne besondere Hilfsmittel oder Experten aus, dass sie problemlos weitergegeben und übernommen und wiederum ausgeführt und gelebt werden können.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s