Pionier oder lokale Gemeinde

Es geht darum, das Evangelium weiter zu tragen. Pioniere tragen es in neue Orte, Städte, Regionen und Länder. Die lokale Gemeinde trägt es weiter in ihre lokale Gesellschaft. Wie „evangelisiert“ der Pionier, und wie die lokale Gemeinde? Es ist sehr aufschlussreich, wenn man das NT mal dahingehend untersucht, und es wird erkennbar, dass es einige Unterschiede gibt. Und es ist auch wichtig, hier sorgfältig zu differenzieren und den Plan Gottes zu verstehen. Tut man das nicht, wird man Fehler machen, mit der Folge von Ineffizienz, Verlust und Schaden für die Ausbreitung des Evangeliums und die Gründung neuer Gemeinden. Wenn man sich „den falschen Schuh anzieht“, wird dies auch Frustration und Resignation, Krampf und Druck zur Folge haben. Wir schauen uns das mal genauer an.

Und Jesus sprach zu Simon: Fürchte dich nicht, von nun an wirst du Menschen fangen. Und als sie die Schiffe ans Land gebracht hatten, verließen sie alles und folgten ihm nach. Lk 5,10b-11

Als er aber die Zwölf zusammengerufen hatte, gab er ihnen Kraft und Gewalt über alle Dämonen und zum Heilen von Krankheiten, und er sandte sie aus, das Reich Gottes zu predigen und die Kranken zu heilen. Und er sprach zu ihnen: Nehmt nichts mit auf den Weg, weder Stab noch Tasche, noch Brot, noch Geld, noch soll jemand zwei Unterkleider haben. Und in welches Haus irgend ihr eintretet, dort bleibt, und von dort geht aus. Und so viele euch etwa nicht aufnehmen – geht fort aus jener Stadt und schüttelt den Staub von euren Füßen zum Zeugnis gegen sie. Sie gingen aber aus und durchzogen nacheinander die Dörfer, indem sie das Evangelium verkündigten und überall heilten. Lk 9,1-6

Danach aber bestellte der Herr auch siebzig andere und sandte sie zu je zwei vor seinem Angesicht her in jede Stadt und jeden Ort, wohin er selbst kommen wollte. Er sprach aber zu ihnen: Die Ernte zwar ist groß, die Arbeiter aber sind wenige. Bittet nun den Herrn der Ernte, dass er Arbeiter in seine Ernte aussende. Geht hin! Siehe, ich sende euch aus wie Lämmer inmitten von Wölfen. Tragt weder Geldbeutel noch Tasche, noch Sandalen, und grüßt niemand auf dem Weg. In welches Haus irgend ihr aber eintretet, da sprecht zuerst: Friede diesem Haus! Und wenn dort ein Sohn des Friedens ist, so wird euer Friede darauf ruhen; wenn aber nicht, so wird er zu euch zurückkehren. In demselben Haus aber bleibt, und esst und trinkt, was sie euch anbieten, denn der Arbeiter ist seines Lohnes wert. Geht nicht aus einem Haus in ein anderes. Und in welche Stadt irgend ihr eintretet und sie euch aufnehmen, da esst was euch vorgesetzt wird, und heilt die Kranken darin und sprecht zu ihnen: Das Reich Gottes ist nahe zu euch gekommen. In welche Stadt irgend ihr aber eintretet und sie euch nicht aufnehmen, da geht hinaus auf ihre Straßen und sprecht: Auch den Staub, der uns aus eurer Stadt an den Füßen haftet, schütteln wir gegen euch ab; doch dieses wisst, dass das Reich Gottes nahe gekommen ist. Lk 10,1-11

Diese Ereignisse beschreiben die Anfänge einer Bewegung, die mit einer Person begann und sich dann innerhalb weniger Jahrzehnte über das ganze römische Reich ausbreitete, und bis heute andauert. Am Ausgangspunkt steht Jesus Christus, der Mann mit einer Mission, und mit einer guten Nachricht für alle Menschen, die auch zu allen Menschen hingelangen soll. Er hatte ein Werk zu erfüllen, für unsere Sünden zu sterben, aber auch eine Bewegung vorzubereiten und anzubahnen, die sich nach seinem Abschied fortsetzen und ausbreiten sollte. Wir müssen davon ausgehen, dass Jesus während der Zeit, die er mit seinen Jüngern verbrachte, sie Entscheidendes lehrte, ausbildete, ausrüstete und beauftragte, um die christliche Bewegung ins Rollen zu bringen. Das, was der Herr seine Jünger während der Zeit seiner physischen Anwesenheit lehrte und anleitete, sollten sie auch ausführen und fortsetzen, nachdem er nach seinem Tod und Auferstehung wieder zum Himmel aufgefahren war. Sie sollten dafür aber auch noch eine besondere Ausrüstung erhalten:

Aber ihr werdet Kraft empfangen, wenn der Heilige Geist auf euch herabkommt; und ihr werdet meine Zeugen sein, sowohl in Jerusalem als auch in ganz Judäa und Samaria und bis an das Ende der Erde. Apg 1,8

Der Plan des Herrn war eine sich ausbreitende Bewegung, beginnend dort wo sie waren, und Pioniere sind solche, die ausgesandt sind, und die hingehen sollen, wo Christus noch nicht bekannt ist, und dabei Grenzen überschreiten von Kulturen und Nationen, und das Evangelium pflanzen in neuen Orten, Städten, Regionen und Ländern. Die Apostel wurden als Pioniere berufen und ausgebildet, in den oben zitierten Abschnitten werden sie als solche zum ersten mal ausgesandt, bekommen klare Anweisungen und machen erste Erfahrungen. Dass nach den 12 bald darauf 70 weitere ausgesandt werden, lässt den Schluss zu, dass diese eine Frucht der ersten Aussendung der 12 sind, also solche, die durch die 12 für den Herrn gewonnen und „rekrutiert“ wurden und nun ebenfalls vom Herrn „autorisiert“ und ausgesandt werden. In der Apostelgeschichte können wir dann sehen, wie sie das dann weiter umsetzten und ausführten, und ihre Nachfolger ihrer Lehre, ihrem Vorbild und Beispiel folgten. Und wir finden auch Beispiele, wie aus einer örtlichen Gemeinde wieder neue Pioniere berufen und ausgesandt werden. In dem Vorgehen der Pioniere der Apostelgeschichte finden wir tatsächlich viele Parallelen und Verbindungen zu den Anweisungen des Herrn an die Zwölf und die Siebzig. Die folgenden Punkte lassen sich zusammentragen über Pioniere (nicht vollständig):

  • Der Pionier ist dazu berufen. Er soll alles verlassen und hingehen.
  • Der Pionier tritt i.d.R. nicht alleine auf, sondern zu zweit oder im Team.
  • Der Pionier hat von dem Herrn besondere Vollmacht und Autorität empfangen (… gab er ihnen Kraft und Gewalt über alle Dämonen und zum Heilen von Krankheiten …). Ich glaube, dass wir das so anwenden dürfen, dass der Herr auch heutigen Pionieren eine besondere Gnade schenkt, geistliche Blockaden zu überwinden und wirksam den Nöten der Menschen zu begegnen, und so Aufmerksamkeit und Vertrauen zu gewinnen, auf welche Weise auch immer. Jedenfalls soll sich der Pionier auch Gedanken machen über die Nöte der Menschen, und den Herrn dafür bitten und sich gebrauchen lassen, diesen zu begegnen, als „Zugangsdienst“ zu den Menschen, um eine „Tür des Wortes zu öffnen“.
  • Dennoch ist der Dienst des Pioniers stark auf Verkündigung ausgerichtet, er sucht „die offene Tür des Wortes“. Er ist auch ein „Diener des Wortes“.
  • Der Pionier sucht vorbereitete und offene Menschen. Er hält sich nicht lange auf mit Menschen, die nicht offen oder ablehnend sind. Er wirft keine „Perlen vor die Säue“ (Mat 7,6). Er zieht sogleich weiter. Er hält sich sowieso nicht lange an einem Ort auf. Er muss sich vom Herrn führen lassen, an einem Ort die vorbereiteten und offenen Menschen zu finden.
  • Er ist ganz stark vom Herrn abhängig. Er soll gehen, aber nichts mitnehmen! Der Herr muss ihn versorgen und ihn führen. Seine Hände sind leer, und damit offen, dass der Herr ihn bei der Hand nimmt. In Lk 22,35-38 finden wir später dann einschränkende Hinweise des Herrn an seine Jünger. Damit hat der Herr sie nun offenbar darauf vorbereitet, dass sie nun dadurch, dass er öffentlich als König Israels verworfen ist, nicht mehr darauf bauen können, überall so aufgenommen zu werden, dass sie nicht für sich selbst sorgen oder sich selbst schützen müssen. Der Pionier soll aber in einem buchstäblichen Sinne „offene Türen“ finden, das sind Menschen, die ihm ihre Häuser öffnen. Findet er einen „Sohn des Friedens“, soll er dort bleiben und nicht weiter von Haus zu Haus gehen.
  • Eine entscheidende Schlüsselrolle bildet die Suche nach einem „Sohn des Friedens“ oder „Person des Friedens“. Dies ist eine offene, vorbereitete Person, über die der Pionier mit dem Evangelium Zugang findet zu einer ganzen Gemeinschaft. Der Pionier sieht den einzelnen als Teil einer Familie, einer Gemeinschaft, einer ganzen Gruppe von Menschen. Die „Person des Friedens“ bildet den „Eingang“ des Evangeliums zu einer ganzen Gemeinschaft, und die ganze Gemeinschaft soll in den Prozess der Auseinandersetzung mit dem Evangelium so früh wie möglich einbezogen werden. So sollen so viele wie möglich aus einer bestehenden Gemeinschaft von Menschen zum Glauben kommen, sich taufen lassen, und den Kern einer neuen örtlichen Gemeinde bilden. Die „Person des Friedens“ wird i.d.R. wohl eine Person sein, die einen gewissen Einfluss auf die Gemeinschaft hat.

Wenn der Pioniermissionar Paulus weiterzog und eine Gemeinde zurückließ, befahl er sie „Gott und dem Wort seiner Gnade“ (Apg. 20,32) an. Nun war es Aufgabe der örtlichen Gemeinde, das Evangelium weiter in ihre lokale Gesellschaft hineinzutragen und Menschen zu gewinnen. Natürlich gibt es auch in einem Ort oder Stadt, in der bereits eine Gemeinde existiert, ein Stück weit Pioniermission und Pioniere, die das Evangelium in nicht erreichte Subkulturen und Gemeinschaften hineintragen sollen und dafür wiederum „hingehen“ müssen. Auch jeder Gläubige muss offen dafür sein, immer wieder zu „gehen“, d.h. Schritte zu unternehmen, auf andere Menschen in Liebe zuzugehen und dadurch Grenzen zu überwinden.  Für das Zeugnis der örtlichen Gemeinde kommen aber nun weitere Gedanken zum Tragen, wie sie etwa in den folgenden Abschnitten zum Ausdruck kommen:

Wandelt in Weisheit gegenüber denen, die draußen sind, die gelegene Zeit auskaufend. Euer Wort sei allezeit in Gnade, mit Salz gewürzt, so dass ihr wisst, wie ihr jedem Einzelnen antworten sollt. Kol 4,5-6

Wandelt nur würdig des Evangeliums des Christus, damit, sei es, dass ich komme und euch sehe oder abwesend bin, ich von euch höre, dass ihr feststeht in einem Geist, indem ihr mit einer Seele mitkämpft mit dem Glauben des Evangeliums … Phil 1,27

Daher, meine Geliebten, wie ihr allezeit gehorsam gewesen seid, nicht allein als in meiner Anwesenheit, sondern jetzt vielmehr in meiner Abwesenheit, bewirkt euer eigenes Heil mit Furcht und Zittern, denn Gott ist es, der in euch wirkt sowohl das Wollen als auch das Wirken, zu seinem Wohlgefallen. Tut alles ohne Murren und zweifelnde Überlegungen, damit ihr untadelig und lauter seid, unbescholtene Kinder Gottes inmitten eines verdrehten und verkehrten Geschlechts, unter dem ihr scheint wie Lichter in der Welt, darstellend das Wort des Lebens, mir zum Ruhm auf den Tag Christi, dass ich nicht vergeblich gelaufen bin noch auch vergeblich gearbeitet habe. Phil 2,12-16

Seid nun Nachahmer Gottes, als geliebte Kinder, und wandelt in Liebe … Eph 5,1

… sondern heiligt Christus, den Herrn, in euren Herzen. Seid jederzeit bereit zur Verantwortung gegen jeden, der Rechenschaft von euch fordert über die Hoffnung, die in euch ist, aber mit Sanftmut und Furcht, indem ihr ein gutes Gewissen habt, damit, worin sie gegen euch als Übeltäter reden, die zuschanden werden, die euren guten Wandel in Christus verleumden. 1.Pet 3,15-16

… und dass ihr euren Wandel unter den Nationen ehrbar führt, damit sie, worin sie gegen euch als Übeltäter reden, aus den guten Werken, die sie anschauen, Gott verherrlichen am Tag der Heimsuchung. … Denn so ist es der Wille Gottes, dass ihr dadurch, dass ihr Gutes tut, die Unwissenheit der unverständigen Menschen zum Schweigen bringt.  1.Pet 2,12+15

Doch wie der Herr einem jeden zugeteilt hat, wie Gott einen jeden berufen hat, so wandle er, und so ordne ich es in allen Versammlungen an. … Jeder bleibe in dem Stand, in dem er berufen worden ist. … Jeder, worin er berufen worden ist, Brüder, darin bleibe er bei Gott. 1.Kor 7,17+20+24

Die Glieder einer örtlichen Gemeinde, die in der Gemeindegründungsphase zum Glauben gekommen sind, bestehen üblicherweise aus Menschen, die vor Ort ihren Lebensmittelpunkt haben, d.h. dort leben, wohnen, arbeiten, meist schon viele Jahre dort ihr Zuhause haben und aufgewachsen sind. Sie sind dort bekannt, verwurzelt und eingebunden in vielfältige Beziehungen mit Familienangehörigen, Freunden und Bekannten, Nachbarn, Arbeitskollegen, oder im Verein, beim Einkaufen, Schule und Kindergarten, Sport, Hobbies usw. Der Pioniermissionar kam von draußen, während die durch ihn Gläubiggewordenen drinnen sind in der lokalen Gesellschaft. Der Pionier ist weitergegangen, die Gläubiggewordenen bleiben, und sollen nun weiter „Salz“ und „Licht“ sein. Aus den oben zitierten und vielen weiteren Abschnitten des NT lassen sich nun einige Prinzipien zusammentragen darüber, wie die örtliche Gemeinde und ihre Glieder „evangelisieren“ sollen:

  • Neben dem „Hingehen“ finden wir nun den Gedanken des „Bleibens“. Für die Gläubigen gilt es zu „bleiben“ an ihrem Platz in der Familie, Beruf, Gesellschaft. Ihre Ehe, Familie, Verwandtschaft, soziales und kulturelles Umfeld, Herkunft, ihr Platz im Beruf und in der Gesellschaft sind Teil ihrer Berufung durch Gott! Der Herr hat es zugeteilt, er hat genau darin berufen, und der Gläubige soll auch genau da mit Gott leben. Er ist an dem Platz, an dem Gott ihn haben wollte. Und Gott hat hier einen Plan mit ihm und will ihn gebrauchen. Er ist für Gott in einer strategisch wichtigen und einmaligen Position, er ist ein Brückenkopf des Evangeliums an einem Platz, den niemand so gut ausfüllen kann wie er, mit einem einmaligen Netzwerk an Beziehungen, die niemand sonst hat. Und er sollte seinen Platz, Umstände und Stellung als das ansehen, was Gott ihm zugeteilt hat, und das er nicht ohne Notwendigkeit oder der klaren Führung des Herrn und der Übereinstimmung mit ihm verändern sollte. Als Gläubige sind wir doch versucht, vieles zu „verlassen“ anstatt zu „bleiben“, und nur noch innerhalb der Gemeinde Beziehungen zu pflegen und sich aus allem „Weltlichen“ zurückzuziehen. Das ist meist auch einfacher. Die Erfahrung bestätigt leider allzuoft, dass Gläubige nach 2-3 Jahren kaum noch Freunde außerhalb der Gemeinde haben, und viele Brücken abgebrochen haben, oft auch durch unweises und falsches Verhalten selbst dafür gesorgt haben, dass die Menschen sich von ihnen zurückgezogen haben.
  • Während der Pionier die offenen und vorbereiteten Menschen sucht und findet, geht es für die Gläubigen vor Ort nun darum, dass durch ihr Leben Menschen offen werden, die es noch nicht sind! Der Pionier zieht sogleich weiter und „schüttelt den Staub von seinen Füßen“, wenn er nicht angenommen wird, während die Gläubigen der örtlichen Gemeinde unter den Menschen bleiben, auch wenn sie noch nicht offen sind für das Evangelium. Sie sollen es ja werden, indem sie mit Gläubigen zusammen sind, ihr durch Christus verändertes Leben wahrnehmen und die Liebe und Einheit unter den Gläubigen beobachten können, und dadurch neugierig, fragend und durstig werden. Hier braucht es den langen Atem, Ausharren, Geduld, Langmut, Gebet. Oft wird es erst nach vielen Jahren sichtbare Frucht geben.
  • Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf dem Wandel, „in Liebe“, „in Weisheit“, „ehrbar“, „würdig des Evangeliums“, „allezeit gehorsam“, „untadelig und lauter“, „unbescholtene Kinder Gottes“ und „darstellend das Wort des Lebens“. In den Briefen an örtliche Gemeinden vermisst man konkrete Aufforderungen zur „Verkündigung“, dafür gibt es aber sehr sehr viele Hinweise, die unser Leben, gute Werke, rechtes Verhalten, christusähnlichen Charakter und Wesen betreffen. Wenn es darum geht zu wissen, „wie ihr jedem Einzelnen antworten sollt“ oder „bereit zu sein zur Verantwortung gegen jeden der Rechenschaft fordert über die Hoffnung“, legt dies nahe, dass die Gläubigen so leben, dass ihnen Fragen gestellt werden und man mehr herausfinden will über ihren Glauben und Hoffnung. Sie fallen auf, Neugier und Interesse wird geweckt, das Gespräch über Gott bleibt dann nicht aus und kommt auf natürliche Weise zustande, ohne „Anpredigen“. Dennoch bedeutet dies für die Glieder der örtlichen Gemeinde nicht, „passiv“ zu bleiben, sondern immer wieder in Liebe und Weisheit die Initiative zu ergreifen, „Reizpunkte“ zu setzen, die Menschen dazu führen, sich mit dem Evangelium auseinanderzusetzen, und Gelegenheiten „aktiv“ zu nutzen, ihren Herrn und das Evangelium zu bezeugen.
  • Es ist natürlich sehr wichtig, dass die örtliche Gemeinde immer wieder Pioniere aus ihren Reihen hervorbringt, die hinausgehen. Die Leiter müssen ein Auge haben für solche, die hier begabt und berufen sind, und sie ermutigen, zurüsten, und „aus dem Nest stoßen“, d.h. sie senden und entlassen.

Wenn wir das NT lesen, sollten wir doch darauf achten, wer mit welchen Anweisungen und Vorbildern angesprochen und gemeint ist: der Pionier oder die lokale Gemeinde. Die Unterschiede liegen in der Vorgehensweise und der Begabung und Berufung. Wir werden großen Segen erfahren, wenn wir Gottes Plan verstehen und folgen. Bist Du Pionier oder „normales“ Glied einer örtlichen Gemeinde? Erfülle doch Deine Berufung mit Freude, im „Bleiben“ oder „Gehen“, im Gehorsam gegen Gottes Willen!

2 Antworten auf „Pionier oder lokale Gemeinde

  1. Hallo Daniel,

    Whitefield war ein begnadeter Mann Gottes, ein Pioniermissionar, der meist vor großen Menschenmengen gepredigt hat. Pioniere können aber auch solche sein, die nur zu „einer“ Person bzw. zu „einem Haus“ das Evangelium bringen (siehe zitierte Abschnitte aus Lukas im Artikel), zu einem „Sohn des Friedens“. Das scheint mir heute auch „der Weg“ zu sein, und auf diese Weise können viel mehr „Pioniermissionar“ sein, als wenn wir auf neue Whitefields warten …

    Danke für Deine Ermutigung! Gruß, Erik

  2. Na interessant, dass ich „zufällig“ heute Abend auf diesen Artikel stoße 🙂 – ich lese gerade unter anderem die absolut zu empfehlende Biographie von George Whitefield – einer der zu den zweifellos größten Pioniermissionaren (über England u Amerika ca 1730-1770) gehört – nach der Zeit der Apostel…
    Jedenfalls habe ich mir die letzten Tage und besonders heute sehr viele Gedanken gemacht darüber – was auch der Unterschied zwischen „dem Christen vor Ort in der Gemeinde ..“ und zB solchen Missionaren ist.
    Da kamen mir so einige Fragen. Dann hab ich diesen Hinweis in meiner E-mail heute Abend entdeckt – also den Hinweis auf diesen Artikel oben „Pionier oder lokale Gemeinde“…
    Hat mich weitergebracht und auch inspiriert weiter darüber nachzudenken.
    Schon interessant wie Gott am selben Abend – zu genau dem Thema mit dem ich mich den Tag über beschäftigte Antwort u Hinweis gab ***g 🙂

    Finde deine Seit toll!! Weiter so!

    „Grüßle vom Ostallgäu und .. dem Herrn befohlen“

    Daniel B.

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